Berlin (dpa) - Überschattet von massiven Protestdrohungen der Ärzte haben Spitzenvertreter der Mediziner und der Krankenkassen ihre Verhandlungen über das Honorar für 2013 fortgesetzt.

In Berlin kam dazu am Montag erneut das Schlichtergremium zusammen, in dem der unabhängige Vorsitzende Jürgen Wasem den Ausschlag geben kann. Bisheriger Verhandlungsstand ist eine Erhöhung um 0,9 Prozent oder rund 270 Millionen Euro. Bis zum Nachmittag sollte darüber verhandelt werden, wie die erwartete Krankheitsentwicklung 2013 berechnet werden soll und wie sich dies aufs Honorar auswirkt.