Berlin (dpa) - Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Köhler, hat die Entschlossenheit im Konflikt mit den Krankenkassen um mehr Geld bestätigt. «Dabei wollen wir die Versorgung der Patienten nicht gefährden, sondern andere Maßnahmen finden».

Das sagte Köhler am Dienstag im ZDF-«Morgenmagazin». Die KBV fordert 11 Prozent mehr, die Krankenkassen bieten 0,9 Prozent an. Am Montag hatte Köhler überraschend die Verhandlungen mit den Krankenkassen verlassen. «Wir suchen verzweifelt nach einer Lösung», sagte er im ZDF und äußerte Unmut über die Kassen: «Wir fühlen uns zunehmend von unserem Vertragspartner diffamiert und angegriffen.» Die Krankenkassen verunglimpften den Berufsstand der Ärzte, sagte Köhler.

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