Berlin (dpa) - Im Streit um mehr Geld wollen die Kassenärzte vom kommenden Montag an den Druck erhöhen: Dann soll eine Reihe von Maßnahmen in den 100 000 Praxen der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten starten.

«Die Krankenkassen werden unsere gezielten Nadelstiche spüren. Unsere Maßnahmen werden nicht zu Lasten der Patienten gehen», kündigte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Köhler, am Donnerstag in Berlin an. Die KBV und die Vorstände der 17 Kassenärztlichen Vereinigungen hätten einstimmig das Maßnahmenpaket beschlossen.

Es gehe dabei nicht um Praxisschließungen, hieß es ergänzend. Welche «Nadelstiche» geplant sind, will die KBV am Freitag bekanntgeben.