Rom (AFP) Vor der Küste der italienischen Insel Lampedusa sind in der Nacht zum Freitag 54 Bootsflüchtlinge gerettet worden. Die Suche nach dutzenden Vermissten gehe weiter, teilten die italienischen Rettungskräfte am Morgen mit. Nach Angaben von Überlebenden befanden sich mehr als hundert Flüchtlinge aus Tunesien an Bord des Fischerboots, das rund zwölf Meilen vor der Mittelmeerinsel kenterte. An der Suche nach Überlebenden beteiligten sich den Angaben zufolge neben Hubschraubern auch drei NATO-Schiffe aus Italien, Deutschland und der Türkei.