Peking (dpa) - Die Zahl der Toten bei zwei Erdbeben im Südwesten Chinas ist auf mindestens 43 gestiegen. Etwa 150 weitere Bewohner seien in der bergigen Region verletzt worden, sagte ein Sprecher der Behörden vor Ort der Nachrichtenagentur dpa.

Etwa 20 000 Wohnhäuser seien zerstört oder beschädigt worden. Rund 100 000 Menschen wurden evakuiert, wie es weiter hieß.

Die beiden Erdstöße ereigneten sich innerhalb einer Stunde. Sie erreichten Stärken von 5,7 und 5,6, wie die chinesische Erdbebenwarte mitteilte. Das Epizentrum war rund 15 Kilometer von Yiliang in der Provinz Yunnan entfernt. Auch in den benachbarten Provinzen Guizhou und Sichuan seien die Beben zu spüren gewesen. In der Folge gab es mindestens 16 Nachbeben in der Region.

Chinesische Erbebenwarte