Berlin (dpa) - Sieben Monate nach dem Start einer neuartigen Projekt-Software zieht das Berliner Internet-Unternehmen 6Wunderkinder die Reißleine. Das kostenlos bereitgestellte Wunderkit sei zwar auf reges Interesse gestoßen, aber nicht für ein nachhaltiges Wachstum reif gewesen, erklärte Firmenchef Christian Reber in einem Blog-Beitrag.

Das Startup will sich jetzt ganz auf seinen bereits im November 2010 gestarteten Aufgabenplaner Wunderlist konzentrieren, der weltweit von nahezu drei Millionen Menschen genutzt wird. Zurzeit werde eine zweite Version dieser Software vorbereitet, kündigte Reber an. Das Unternehmen beschäftigt 36 Mitarbeiter, darunter mehr als 20 Entwickler. Im November 2011 investierte Skype-Gründer Niklas Zennström mit seiner Firma Atomico 4,2 Millionen Dollar in die 6wunderkinder, benannt nach den sechs Gründern in Berlin und Brandenburg.

Blog-Beitrag Reber