Bogotá/Havanna (dpa) - Die kolumbianische Regierung hat der Forderung der Farc-Guerilla nach einer Waffenruhe während der geplanten Friedensgespräche eine Absage erteilt.

«Bis wir zu einer abschließenden Einigung gekommen sind, wird es so etwas nicht geben», sagte Präsident Juan Manuel Santos am späten Donnerstagabend (Ortszeit) nach einem Treffen mit der Armeeführung nahe Bogotá.

Die Militäroperationen gegen die Rebellen würden auch während des Friedensprozesses fortgesetzt. Dieser soll am 8. Oktober in Oslo beginnen. Die linksgerichteten «Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens» (Farc) hatten zuvor in Havanna ihre Absicht bekundet, zum Auftakt der Gespräche eine Waffenpause vorzuschlagen.