Berlin (dpa) - Der Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus hat massive Defizite bei der Vermittlung der Bundeswehrreform in die Truppe beklagt: «Die Soldatinnen und Soldaten empfinden die interne Kommunikation als völlig unzureichend.»

In einer Studie des Bundeswehrverbands kritisieren Führungskräfte die Umsetzung der Reform massiv. «Sie sind unzufrieden, weil sie sich nicht mitgenommen fühlen - das trifft sowohl auf die Planung der Reform als auch auf die jetzt laufende Umsetzung zu.»

Es genüge nicht, den «Spießen» (mittlere Führungsebene) 80 Seiten Gesetze zu schicken und darauf zu vertrauen, dass sie die Sache schon richten. «Das ist eine Überforderung der Truppe.»