Cheju (dpa) - Das Tarzan-Chamäleon, der Kalifornische Schweinswal oder das Zwergfaultier könnten nach Ansicht von Experten schon bald aussterben. Eine Liste mit den hundert am stärksten bedrohten Arten hat die Weltnaturschutzunion heute bei ihrem Kongress auf der südkoreanischen Insel Cheju veröffentlicht. Die Umweltstiftung WWF bezeichnete die Ergebnisse als «äußerst alarmierend» und forderte Sofortprogramme zur Rettung der bedrohten Spezies. Als Ursache für das Artensterben sieht der WWF vor allem die ungebremste Lebensraumzerstörung, der Klimawandel und die Wilderei.