München (SID) - Josu Urrutia, Präsident des spanischen Erstligisten Athletic Bilbao, wird anscheinend doch auf rechtliche Schritte gegen Bayern München wegen des Transfers von Nationalspieler Javi Martínez verzichten. Urrutia habe "sowohl dem Spieler wie auch dessen Eltern versprochen, keine juristischen Schritte mehr folgen zu lassen", sagte Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsboss des FC Bayern, in einem Interview mit Sport Bild.

Rummenigge äußerte zwar Verständnis für den Ärger Urrutias, wenn "ein Spieler dieser Qualität geht". Doch ein Verein, der 40 Millionen zahle, "muss schon noch das Recht haben zu prüfen, ob der Spieler kerngesund ist", sagte der 56-Jährige. Das gehöre zu den Spielregeln.

Urrutia hatte Martínez vorgeworfen, trotz eines gültigen Vertrags bei Bilbao, "ohne die Genehmigung des Klubs" zur medizinischen Untersuchung nach München gefahren zu sein.