Den Haag (dpa) - Rund 13 Millionen Niederländer sind heute aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Erwartet wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den regierenden Rechtsliberalen und den Sozialdemokraten, die derzeit in der Opposition sind.

Beide Parteien liegen in den Umfragen gleichauf und können demnach mit jeweils 35 der 150 Sitze im Parlament rechnen.

Ministerpräsident Mark Rutte wird den Umfragen zufolge seine Minderheitsregierung mit den Christdemokraten nicht weiterführen können. Seinem bisherigen Partner werden große Verluste vorhergesagt. Nach den Umfragen scheint eine große sozial-liberale Koalition mit einem dritten Partner unausweichlich. Die Neuwahlen wurden nötig, weil der Rechtspopulist Geert Wilders der Regierung seine Unterstützung entzogen hatte.