Kairo (dpa) - Bei einer Serie wütender Proteste gegen diplomatische Vertretungen der USA in der islamischen Welt sind drei Menschen getötet und Hunderte verletzt worden. Aus Empörung über ein Schmäh-Video über den Propheten Mohammed griffen Demonstranten im Jemen und Ägypten diplomatische US-Vertretungen an. In Sanaa wurden mindestens zwei Demonstranten getötet, in Kairo über 200 Menschen verletzt. Zuvor waren in dieser Woche vier Amerikaner in Libyen getötet worden, unter ihnen auch der US-Botschafter.