Rostock/Stralsund (dpa) - Die Staatsanwaltschaft Rostock hat den Ermittlungsstand zu einer möglichen Insolvenzverschleppung bei den P+S-Werften korrigiert.

Danach befinde sich der Vorgang im Stadium der Vorermittlungen zur Prüfung eines Anfangsverdachtes, teilte die Staatsanwaltschaft Rostock am Donnerstag mit. Gegenwärtig seien keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für das Vorliegen von Straftaten gegeben.

Am Mittwoch hatte die Staatsanwaltschaft noch von einem bestehenden Anfangsverdacht gesprochen. Ausgangspunkt der Vorermittlungen war eine Anzeige, die vergangene Woche bei der Staatsanwaltschaft Stralsund eingegangen war.

Danach hätte die Zahlungsunfähigkeit der Werften bereits im Frühjahr 2012 vor Beantragung des staatlichen 152 Millionen Euro schweren Rettungspaketes erkannt werden können.

P+S-Werften