Herzogenaurach (dpa) - Der Sportartikelhersteller Adidas hat die Spitze seiner schwächelnden US-Tochter Reebok umgebaut. Uli Becker sei nicht mehr für die Gesamtmarke verantwortlich, sondern nur noch für das Geschäft in den USA, so ein Unternehmenssprecher.

«Wir haben jetzt die Organisation angeglichen an die Organisation der Marke Adidas.» Die Entwicklung der Marke übernehme künftig Marketingchef Matt O'Toole, der nicht mehr an Becker, sondern direkt an Adidas-Vorstand Erich Stamminger berichte. Ende April hatte der Konzern frühere Unregelmäßigkeiten bei Reebok-Läden in Indien bekanntgegeben.

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