Manila/Neu Delhi (dpa) - Wieder haben schwere Überschwemmungen die philippinische Hauptstadt Manila unter Wasser gesetzt. In manchen Teilen stand das Wasser bis zu zwei Meter hoch.

Hunderte Menschen mussten wegen des Taifuns «Sanba» ihre Häuser verlassen. Ein Fischer sei tot in der zentralen Provinz Southern Leyte gefunden worden, teilte der Katastrophenschutz mit.

«Sanba» peitscht seit Dienstag über die Philippinen und bewegte sich Richtung Japan. Die Böen erreichten Geschwindigkeiten von 220 Stundenkilometern. In der östlichen Provinz Samar verschüttete ein Erdrutsch zahlreiche Häuser.

Erst im August standen Manila und nördliche Inseln nach heftigem Monsunregen teilweise unter Wasser. Mehr als 90 Menschen kamen dabei ums Leben, Hunderttausende wurden obdachlos.

Auch in Indien rissen heftige Regenfälle Menschen in den Tod. Im Norden des Landes kamen mehr als 20 Menschen ums Leben, Dutzende wurden vermisst, teilten die Behörden am Samstag mit. Seit Juni starben in dem Land nach offiziellen Angaben mindestens 570 Menschen nach Monsunregenfällen.

Mitteilung Katastrophenschutz