Berlin (AFP) Elf Monate nach Enttarnung der rechtsextremen Terrorzelle NSU hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) eine Datei in Betrieb genommen, in der Bund und Länder ihre Informationen zu Rechtsextremisten zusammenführen. Die Rechtsextremismusdatei sei ein "Meilenstein in der Zusammenarbeit unserer Sicherheitsbehörden", sagte Friedrich am Mittwoch in Berlin. In die Datei sollen insgesamt 36 Polizei- und Geheimdienstbehörden von Bund und Ländern ihre Kenntnisse über Rechtsextremisten einspeisen, um einen besseren Datenaustausch zu ermöglichen.