Wiesbaden (dpa) - Fast jeder fünfte Einwohner in Deutschland hat ausländische Wurzeln. Die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund steigt seit Beginn der Statistik im Jahr 2005 kontinuierlich, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

2011 lebten in der Bundesrepublik knapp 16,0 Millionen Menschen mit ausländischen Wurzeln. Das waren rund 216 000 mehr als im Vorjahr. Die Mehrheit der seit 1950 nach Deutschland Zugewanderten und ihrer Nachkommen hat einen deutschen Pass (8,8 Millionen). Die meisten stammen aus der Türkei (3,0 Millionen) gefolgt von Polen (1,5) und der Russischen Föderation (1,2).

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