Moskau (dpa) - Russland hat das Arbeitsverbot für ein US-Hilfsprogramm mit politischer Einmischung begründet. Die Behörde USAID habe mit viel Geld auch Wahlen im größten Land der Erde beeinflusst, teilte das Außenministerium in Moskau mit.

Die russische Zivilgesellschaft benötige aber keine «Führung von außen». Bürgerrechtler kritisierten hingegen, viele unabhängige Organisationen stünden nun vor dem Aus. Erst vor kurzem hatte der Kreml ein Gesetz erlassen, wonach sich vom Westen finanzierte Organisationen als «ausländische Agenten» brandmarken lassen müssen. USAID will etwa bei Demokratisierung oder Umweltschutz helfen.

Stellungnahme, Russisch