München (SID) - Fußball-Bundesligist Schalke 04 bangt vor dem Spitzenspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) gegen Tabellenführer Bayern München um den Einsatz von Torjäger Klaas-Jan Huntelaar. Der niederländische Nationalstürmer laboriert an einer Erkältung. Man könne noch nicht sagen, ob der Bundesliga-Torschützenkönig der vergangenen Saison im Duell gegen den Rekordmeister spielen könne, verkündete der Klub am Donnerstag. Auch bei Mittelfeld-Ass Jermaine Jones (Sprunggelenkverletzung) werde die Zeit knapp.

Huntelaar sagte auf der Schalker Homepage zum Spitzenspiel gegen den Rekordchampion: "Am Samstag haben wir die Chance, unseren Fans zu zeigen, was wir können und wie weit wir spielerisch sind. Im Vergleich zur vergangenen Spielzeit kann man vielleicht sagen, dass wir abgeklärter sind und Spiele besser kontrollieren. Zu Hause gegen die Bayern zu gewinnen wäre für alle Beteiligten eine große Sache."

Seinen Mitspielern gibt der Oranje-Star mit auf den Weg: "Wir sollten uns auf unsere Aufgaben konzentrieren, auch wenn die Bayern individuell gut besetzt sind. Wir müssen Druck aufbauen und nach vorne spielen. Wenn wir die Partie im Griff haben, werden wir unsere Chancen bekommen." Respekt, aber keine Angst hat Huntelaar vor den Bayern: "Sie sind gut drauf und haben schon viele Tore in dieser Saison erzielt - es ist eine Super-Mannschaft. Aber wir sollten nicht auf den Gegner schauen. Wichtig ist, was wir leisten können."

Nicht mittrainieren konnte am Donnerstag Chinedu Obasi (Erkältung). Angeschlagen sind Sergio Escudero und Ciprian Marica. "Ich hoffe, dass wir aus den vergangenen Partien gegen den FC Bayern gelernt haben. Wir müssen mutig sein", sagte Trainer Huub Stevens am Donnerstag auf der Pressekonferenz. Trotz des guten Saisonstarts der Königsblauen mit sieben Punkten ist der Niederländer vorsichtig: "Wir haben Selbstvertrauen und wissen um unsere Qualitäten. Aber trotzdem hatten wir noch Schwankungen in unseren Leistungen."

Manager Horst Heldt ergänzte: "Wir müssen an unsere Leistungsgrenze herangehen. Jeder muss für jeden kämpfen. Die Art und Weise ist uns wichtig."