Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Bank plant nach eigenen Angaben keine massiven Stellenstreichungen in Deutschland. Die «Süddeutsche Zeitung» hatte berichtet, dass 4000 bis 6000 Stellen wegfallen könnten. Diese «Spekulation» sei falsch, die Zahl aus der Luft gegriffen, sagte der Sprecher.

Er bestätigte aber, dass der Konzern die nachgelagerten Dienstleistungen wie die technische Abwicklung von Bankgeschäften in einer neuen Einheit bündeln wolle. In einem ersten Schritt sollen laut Zeitung 543 Stellen wegfallen.

Das ist nach Darstellung der Deutschen Bank nichts Neues - auch wenn sich das Unternehmen zur konkreten Zahl nicht äußern will. Im Zuge der Integration der Postbank spreche die Deutsche Bank seit eineinhalb Jahren mit den Arbeitnehmervertretern über die Personalentwicklung in den kommenden Jahren, so ein Sprecher. Es seien bereits «eine Reihe» von Teilinteressenausgleichen abgeschlossen worden. «Insofern gibt es in diesem Bereich keine materiell neue Situation.»