Washington (AFP) Spanien wird nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) für die Rekapitalisierung seiner Banken weniger Geld benötigen als weithin angenommen. "Die Zahl ist niedriger als von den Europäern und Spaniern zunächst befürchtet", sagte IWF-Chefin Christine Lagarde dem "Wall Street Journal". Wahrscheinlich liege der tatsächliche Bedarf näher an der Prognose des IWF als bei den bis zu 100 Milliarden Euro, die die Eurozone im Juni zur Stützung der angeschlagenen spanischen Banken zugesagt hatte. Der IWF hatte den Bedarf auf 40 Milliarden Euro geschätzt.