Berlin (dpa) - Das Unions-Konzept zur Lösung des Rentenstreits in der Koalition kann laut «Spiegel» zu Milliardenkosten für den Bundeshaushalt führen. So wolle die Union künftig private Vorsorge besser belohnen.

Eine Änderung der bisherigen Anrechnung der Riester-Rente bei der Grundsicherung im Alter werde mit bis zu vier Milliarden Euro veranschlagt, schreibt das Magazin.

Die Union wolle zudem bei Müttern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, die Erziehungszeiten bei der Rente höher bewerten. Würden bei künftigen Rentnerinnen zwei Entgeltpunkte mehr angerechnet, stiegen die zusätzlichen Ausgaben bis 2030 um sieben Milliarden Euro. Würden auch die Mütter berücksichtigt, die bereits in Rente seien, steige die Belastung um mehr als 13 Milliarden Euro.