Stockholm (dpa) - Der Alternative Nobelpreis ehrt in diesem Jahr den Kampf für Menschenrechte in Afghanistan: Er geht an die Ärztin Sima Samar. Sie bekomme die Auszeichnung für ihren «Mut und ihre Entschlossenheit in einer der instabilsten Regionen der Welt», wie in Stockholm mitgeteilt wurde. Samar gilt seit mehreren Jahren auch als Anwärterin auf den Friedensnobelpreis. Eine weitere der mit je 50 000 Euro dotierten Auszeichnungen geht an den US-Wissenschaftler Gene Sharp für Strategien zum gewaltlosen Widerstand.