Osnabrück (AFP) Nach dem tödlichen Angriff in einem Jobcenter in Neuss hat sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) für mehr Schutzmaßnahmen ausgesprochen. "In Einzelfällen wären mehr Alarmknöpfe eine gute Idee, und wir sollten über eine verstärkte Kameraüberwachung nachdenken", sagte der GdP-Vorsitzende Bernhard Witthaut der "Neuen Osnabrücker Zeitung" von Donnerstag. Ein Übergriff wie in Neuss könne jedoch nicht generell verhindert werden, räumte Witthaut ein. Zugleich sprach er sich gegen Sicherheitsschleußen an den Eingängen aus: Behörden sollten nicht zu "Hochsicherheitstrakten" werden.