München (dpa) - Nach dem neuen Verdacht auf Manipulationen bei der Organvergabe - diesmal in München - kritisiert die Bundesärztekammer die bayerischen Behörden. Deren Präsident Frank-Ulrich Montgomery sagte in einem Rundfunkinterview, ihn irritiere, dass aus der Staatsregierung vermeldet wurde, dass man die bayerischen Programme überprüft und nichts gefunden habe. Im Münchner Klinikum rechts der Isar seien die Wartelisten für Lebertransplantationen überprüft worden, so Montgomery. Dabei habe sich ein Anfangsverdacht ergeben.