Düsseldorf (AFP) Nach ihren Lustreisen-Skandalen geht die Versicherungsgruppe Ergo in die Offensive: Sie schaltete am Wochenende eine Webseite mit Informationen über "Fehlverhalten und Auffälligkeiten" bei Reisen von Vertriebsmitarbeitern frei. Danach rechneten Versicherungsvertreter mehrfach Besuche und Getränke in Striptease-Clubs ab. Ergo-Chef Thorsten Oletzky räumte ein, dass Ergo "den eigenen Ansprüchen an eine transparente Kommunikation" nicht immer gerecht geworden sei.