Paris (dpa) - Der Wettskandal im französischen Handball hat sich zugespitzt: Der frühere Kieler Star Nikola Karabatic und acht andere Spieler sowie drei weitere Personen sind in Paris nach einem Spiel noch in der Halle von Beamten festgehalten und verhört worden. Das berichten französische Medien. Mehrere Spieler des französischen Landesmeisters aus Montpellier werden verdächtigt, in der vergangenen Saison ein Spiel absichtlich verloren zu haben, um Verwandten der Spieler hohe Wettgewinne von bis zu 250 000 Euro zu ermöglichen.