Belmont (AFP) Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat Amtsinhaber Barack Obama eine "passive" Außenpolitik im Mittleren Osten vorgeworfen. Obamas Theorie, dass eine "zurückhaltendere Führung" der USA "die Wut" gegen das Land beruhigen könne, habe sich nicht nur als falsch erwiesen, sondern zu "mehr Chaos" geführt, sagte Romney in einer Ansprache am Samstag im US-Bundesstaat Massachusetts. Obama habe die Ausmaße der Ereignisse im Mittleren Osten nicht erfasst, sagte Romney mit Blick auf jüngste anti-amerikanische Ausschreitungen in muslimischen Ländern.