Peking (dpa) - Nach dem Schiffsunglück vor Hongkong sind sechs Besatzungsmitglieder festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, das Leben von Menschen auf See in Gefahr gebracht zu haben, teilten die Behörden am Dienstag mit. Derweil stieg die Zahl der Opfer auf 37.

Unter den Toten seien auch fünf Kinder. Rund 100 Menschen seien nach dem Unfall ins Krankenhaus gebracht worden. Vier seien in einem kritischen Zustand, hieß es.

Hongkongs Sicherheitsminister Lai Tung-kwok erklärte, es seien jeweils drei Crewmitglieder der beiden beteiligten Schiffe festgenommen worden. Mehr Festnahmen könnten folgen, teilte die Polizei mit.

Ein Stromversorgungsunternehmen hatte ein Ausflugsboot für seine Mitarbeiter und deren Familien gechartert, um das Feuerwerk zum chinesischen Nationalfeiertag am 1. Oktober im Victoria Hafen zu beobachten. Aus noch unbekannter Ursache stieß das Schiff mit gut 120 Menschen an Bord mit einer Fähre zusammen.

«South China Morning Post»

Berichte «The Standard»