Berlin (dpa) - Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat sich in der Debatte über seine Vortragshonorare gegen die Idee des «gläsernen Abgeordneten» gewandt. «Ich glaube, dass es Transparenz nur in Diktaturen gibt», sagte er am Samstag im Deutschlandfunk.

«Ich glaube dass eine gewisse Privatheit gelten muss», so Steinbrück.

Steinbrück ist wegen seiner bezahlten Vorträge in der Kritik. Bundestagsabgeordnete müssen ihre Nebentätigkeiten zwar veröffentlichen, aber keine genauen Angaben über die einzelnen Honorare machen.