Köln (dpa) - Die Stadt Köln muss von sofort an unter dem Druck einer Haushaltssperre wirtschaften. Die viertgrößte deutsche Stadt erwartet nach neuen Berechnungen, dass die Einnahmen in diesem Jahr noch weiter hinter den Ausgaben zurückbleiben als bislang kalkuliert. Schon der laufende Plan hat eine Deckungslücke von 220 Millionen Euro. Deshalb zog Stadtkämmerin Gabriele Klug die Notbremse einer Haushaltssperre. Damit liegen alle Ausgaben auf Eis, zu denen die Stadt mit einer Million Einwohnern nicht rechtlich verpflichtet ist.