Moskau (dpa) - Ein Streit um sechs russische Rollstuhlfahrer, die am Montag mit einer deutschen Fluglinie nach Düsseldorf reisen wollten, beschäftigt die Behörden in Moskau und Berlin. Das Außenministerium in Moskau warf Deutschland «grobe Verletzung» von Menschenrechten vor, weil die Passagiere trotz einer Buchung nicht in der Maschine der Gesellschaft Air Berlin mitgenommen worden seien. Eine Air-Berlin-Sprecherin sagte, der Flug sei nur für zwei Rollstuhlfahrer zugelassen gewesen. Das Unternehmen habe für den Transport bei der russischen Aeroflot Ersatzplätze gebucht.