Frankfurt/Main (dpa) - Mit einem «Globalen Tag des Lärms» wollen die Kapitalismuskritiker von Occupy heute den ersten Geburtstag ihrer Bewegung feiern - und erneut auf deren Ziele aufmerksam machen.

In Frankfurt erwartet die Polizei zu der Aktion bis zu 800 Aktivisten. Am 15. Oktober vor einem Jahr waren in der Bankenstadt etwa 5000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Macht der Finanzmärkte zu demonstrieren. Es war der Beginn der Occupy-Proteste in der Stadt. Dort unterhielten die Aktivisten fast 300 Tage lang vor der Europäischen Zentralbank ein Camp.

Mit Tröten, Hupen und Topfdeckeln wollen die Demonstranten nun unter anderem darauf aufmerksam machen, dass aus ihrer Sicht «noch immer die Habgier Amok läuft» und «noch immer nur die Banken gerettet werden». Den Aktionstag hat die weltweite Occupy-Bewegung anlässlich ihres einjährigen Bestehens ausgerufen.

Occupy Frankfurt