Vettel nur Zweiter am Südkorea-Start - Teamkollege Webber vorn

Yeongam (dpa) - Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat die 35. Pole Position seiner Karriere beim Großen Preis von Südkorea knapp verpasst. Am Samstag in Yeongam reichte es für den Hessen nur zu Startplatz zwei knapp hinter seinem Red-Bull-Kollegen Mark Webber. Mit zwei Zehntelsekunden Rückstand auf Vettel wurde WM-Spitzenreiter Fernando Alonso im Ferrari Vierter hinter Lewis Hamilton im McLaren. Zweitbester Deutscher war Nico Hülkenberg. Der Force-India-Pilot startet von Platz acht vor den Mercedes-Fahrern Nico Rosberg und Michael Schumacher. Timo Glock im Marussia landete auf Platz 21.

Cortese hält Titelkurs: Startplatz drei in Japan

Motegi (dpa) - WM-Favorit Sandro Cortese ist beim Motorrad-Grand-Prix im japanischen Motegi in die erste Startreihe gefahren. Der KTM-Werksfahrer musste sich in der Moto3-Klasse als Dritter allerdings seinem britischen Teamkollegen Danny Kent und dem WM-Dritten Maverick Vinales aus Spanien geschlagen geben. Jonas Folger aus Schwindegg kam nach technischen Problemen nicht über Rang sieben hinaus. Toni Finsterbusch (Hohenossig) belegte Platz 24. Der Berkheimer Cortese bestreitet am Sonntag seinen 130. Grand Prix und kann dem Titel wieder ein Stück näherkommen. Sein härtester Rivale Luis Salom (Spanien) startet nur als Sechster in das Rennen.

Messi führt Argentinien zu 3:0-Sieg - Glück für Klinsmann

Mendoza (dpa) - Argentinien hat seine Führung in der südamerikanischen WM-Qualifikation mit einem souveränen 3:0 (0:0) gegen Uruguay bestätigt. Lionel Messi war dabei mit zwei Treffern und einer Vorlage der Garant der argentinischen Überlegenheit in Mendoza. Jürgen Klinsmann ist mit seiner US-Fußball-Nationalmannschaft indes zu einem äußerst glücklichen Auswärtssieg gekommen. Am Freitag (Ortszeit) gewann die Auswahl des einstigen Bundestrainers beim Weltranglisten-106. Antigua und Barbuda dank eines Treffers von Eddie Johnson in der 90. Minute glücklich mit 2:1.

Radprofi Tony Martin gewinnt wie 2011 Peking-Rundfahrt

Peking (dpa) - Radprofi Tony Martin hat seinen Vorjahreserfolg bei der Peking-Rundfahrt wiederholt. Der Zeitfahr-Weltmeister verteidigte das Rote Trikot des Gesamtführenden auf der letzten Etappe. Nach 182,5 Kilometern kam der gebürtige Cottbuser vom Team Omega Pharma-Quickstep als 21. im Hauptfeld ins Ziel. Den Tagessieg sicherte sich der Brite Steven Cummings zwei Sekunden vor dem Kanadier Ryder Hesjedal. Für Martin war dies nach dem WM-Titel und Silber bei Olympia der dritte große Erfolg in diesem Jahr.

Früherer Armstrong-Teamkollege White gesteht Doping

Sydney (dpa) - Nach den umfassenden Enthüllungen im Skandal um Lance Armstrong hat auch sein früherer Teamkollege Matt White Doping gestanden. Der Australier räumte daraufhin seine Posten als Sportdirektor des Rad-Teams GreenEdge und bei seinem Heimatverband. White bekannte, zwischen 2001 und 2003 verbotene Mittel benutzt zu haben, als er mit Armstrong für das Team US Postal fuhr. In einer Mitteilung von White hieß es: «Es macht mich traurig zu bekennen, dass ich Teil einer Mannschaft war, in der Doping Bestandteil der Teamstrategie war. Und ich war bei dieser Strategie mittendrin.»

Görges erreicht Finale des Tennis-Turniers von Linz

Linz (dpa) - Julia Görges steht im Finale des WTA-Turniers von Linz. Die Tennisspielerin aus Bad Oldesloe setzte sich mit 1:6, 6:2, 6:3 gegen Kirsten Flipkens aus Belgien durch. Im Endspiel des mit 220 000 Dollar dotierten Turniers in Österreich trifft sie entweder auf die Weltranglistenerste Victoria Asarenka aus Weißrussland oder die Rumänin Irina-Camelia Begu. Beide standen sich im zweiten Halbfinale gegenüber. Görges steht in ihrem zweiten Finale 2012. Im Februar hatte sie das Endspiel von Dubai verloren.

Olympiasieger erneuern Kritik an Sport-Funktionären

Berlin (dpa) - Mehrere deutsche Olympiasieger der Sommerspiele von London haben ihre Kritik am heimischen Sport-Fördersystem und den Spitzenfunktionären um DOSB-Präsident Thomas Bach erneuert. «Da züchtet der Verband doch nur seinen eigenen kranken Funktionärsbaum hoch. Erfolgreiche Spitzensportler müssten sich mit dem Sportbund an einen Tisch setzen und nach Lösungen suchen», sagte Diskuswerfer Robert Harting in einem Interview dem Nachrichtenmagazin «Focus». DOSB-Athletensprecher Christian Breuer wies die Kritik zurück. «Das ist eine Frechheit gegenüber denen, die nicht nur die Kamera suchen, sondern sich konstruktiv und aktiv einbringen», sagte er.