Brüssel (dpa) - Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten haben sich dazu verpflichtet, bei der künftigen Besetzung von EU-Spitzenposten mehr Frauen zu ernennen. Das teilte EU-Parlamentspräsident Martin Schulz in Brüssel mit. Möglicherweise wird damit der Streit über die Ernennung des luxemburgischen Notenbankchefs Yves Mersch zum Mitglied des Direktoriums der EZB beendet. Merschs Ernennung war zunächst vom Parlamentsausschuss abgelehnt worden, weil keine Frau für den Posten in Erwägung gezogen worden war - dies widerspreche den Grundsätzen der Gleichstellung.