Maranello (SID) - Ferrari begibt sich im Kampf um die Formel-1-Weltmeisterschaft auf Zeitsuche. "Wir müssen mindestens zwei Zehntel finden", sagte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali der Fachzeitschrift auto motor und sport. Nach dem Sieg von Weltmeister Sebastian Vettel in Südkorea will Domenicali im Grand Prix in Indien ein schnelleres Auto an den Start bringen. Die Änderungen dürften aber nur in Details liegen. "Wir werden das Auto nicht neu erfinden", hieß es aus Maranello.

Auch Ferrari-Topfahrer Fernando Alonso, der als Zweiter der WM-Wertung sechs Zähler hinter Titelverteidiger Vettel (209:215) liegt, hält Änderungen am Auto für dringend notwendig, um doch noch beim Kampf um die WM die Nase vorn zu haben. Zwar hätten "das Team und ich immer das Maximum aus dem Auto herausgeholt", so Alonso, allerdings sei die Entwicklung des Ferraris im Gegensatz zum Red Bull nicht weitergegangen. "Seit sechs Rennen hat sich unser Auto nicht verändert."