Rio de Janeiro (SID) - Der Fußball-Weltverband FIFA hat seine Kritik am Stadionbau für den Confederations Cup 2013 in Brasilien relativiert. Statt mit den geforderten sechs Stadien sei das Turnier auch mit weniger Ausrichtungsstätten realisierbar. "Wir brauchen mindestens vier Stadien. Auch wenn fünf oder sechs besser wären", sagte FIFA-Kommunikationsdirektor Walter de Gregorio am Donnerstag nach einem Treffen mit dem brasilianischen Organisationskomitee (COL).

Unter der Woche hatte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke die langsam voranschreitende Fertigstellung der Stadien scharf kritisiert. "Bei dieser Geschwindigkeit werden wir keine sechs Stadien für den Confederations Cup zur Verfügung haben", sagte Valcke im Rahmen seiner Besichtigungstour durch das Gastgeberland. Bei der Generalprobe, die ab dem 15. Juni 2013 stattfindet, soll planmäßig in den Stadien von Belo Horizonte, Brasilia, Fortaleza, Recife, Rio de Janeiro und Salvador gespielt werden.

Brasiliens Sportminister Aldo Rebelo betonte unterdessen, dass auch der schleppend voranschreitende Stadienbau in Recife und Salvador rechtzeitig abgeschlossen werden würde.