Berlin (dpa) - Gut vier Monate nach dem geplatzten Start des Hauptstadtflughafens hat ein Untersuchungsausschuss des Berliner Landesparlaments mit der Aufklärung des Debakels begonnen.

«Wir haben bislang keine maßgeblichen Erkenntnisse, wie es zur Verschiebung und den erheblichen Mehrkosten kommen konnte», sagte der Ausschussvorsitzende Martin Delius (Piratenpartei) zum Auftakt am Freitag.

Der Skandal um den Großflughafen in Schönefeld habe zu einem «internationalen Reputationsverlust für Deutschland» geführt. Der U-Ausschuss soll bis Ende 2013 herausfinden, wer die Verantwortung für Planungsfehler und die milliardenschwere Kostenexplosion trägt. Nach aktueller Planung soll der Flughafen nun am 27. Oktober 2013 öffnen.

Dokumentensammlung U-Ausschuss