Rustenburg (AFP) Unter reger Anteilnahme der Angehörigen hat in Südafrika die Untersuchung zu den Gewaltausbrüchen an einer Platinmine begonnen, bei denen 46 Menschen getötet worden waren. Anwälte der Polizei sagten am Montag vor dem Gremium in Rustenburg, die Sicherheitskräfte hätten erst auf die Streikenden der Lonmin-Mine nahe Pretoria gefeuert, als die Situation anders nicht mehr unter Kontrolle zu bringen gewesen sei. Ziel sei es gewesen, die 3000 Demonstranten "zu entwaffnen und zu zerstreuen". Die Polizisten hätten sich zuvor um "eine friedliche Auflösung" bemüht, beteuerten die Anwälte.