Hamburg (AFP) Der Russland-Beauftragte der Bundesregierung, Andreas Schockenhoff (CDU), hält trotz der scharfen Proteste aus Moskau an seinem Kurs der offenen Kritik fest. "Unter Partnern muss es auch möglich sein, offene und deutliche Worte zu finden", sagte Schockenhoff am Dienstag "Spiegel Online". Der CDU-Politiker war in der vergangenen Woche russischen Medienberichten zufolge vom Moskauer Außenministerium scharf angegangen worden: Ihm wurden verleumderische Äußerungen vorgeworfen, und ihm wurde abgesprochen, sich im Namen der Bundesregierung äußern zu können.