Paris (dpa) - Im Berufungsverfahren um einen der größten Spekulationsverluste aller Zeiten hat ein Pariser Gericht den früheren Börsenhändler Jérôme Kerviel zu fünf Jahren Haft verurteilt. Zwei davon werden zur Bewährung ausgesetzt.

Das Gericht bestätigte damit das Urteil aus erster Instanz im Jahr 2010. Die Richter sahen es am Mittwoch als erwiesen an, dass der heute 35-Jährige eigenmächtig 4,9 Milliarden Euro der Großbank Société Générale verzockt hat.