Dallas (SID) - Der deutsche Basketballstar Dirk Nowitzki denkt weiterhin darüber nach, die US-Staatsbürgerschaft anzunehmen. "Das ist in den nächsten Jahren zu überlegen. Wenn ich nach meiner Karriere drüben bleibe und etwas für die Mavericks mache, ist das sicher sinnvoll", sagte der Star der Dallas Mavericks der Sport Bild.

Nowitzki denkt dabei auch an die Kinder, die er sich mit seiner Ehefrau Jessica wünscht. "Wenn die in den USA aufwachsen, ist vieles einfacher, wenn ich einen amerikanischen Pass habe. Aber unabhängig davon werde ich meinen deutschen Pass immer behalten", sagte der 34-Jährige.

Mavericks-Besitzer Mark Cuban würde Nowitzki auch nach dessen Karriereende gerne an die Texaner binden. "Wenn er in den USA bleibt, kann er für den Rest seines Lebens für den Klub arbeiten", hatte Cuban dem Sport-Informations-Dienst (SID) Anfang des Monats am Rande des Gastspiels bei Alba Berlin gesagt.

Im Moment denkt der am Knie verletzte Würzburger aber noch nicht ans Aufhören. Auch nach seinem Vertragsende 2014 werde er wohl weitermachen: "Ich schätze schon, dass ich dann noch mal ein oder zwei Jahre dranhänge. Ich habe nicht vor, mit 36 aufzuhören. Das Feuer brennt immer noch in mir. Nur mein Körper kann mich stoppen."

Nowitzki wäre nicht der erste deutsche Sportler mit US-Pass. Vor knapp drei Jahren hatte Tennisprofi Tommy Haas neben der deutschen die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen. Der gebürtige Hamburger lebte und trainierte seit seiner Kindheit in Florida und ist mittlerweile mit seiner Lebensgefährtin Sara Foster nach Los Angeles übergesiedelt.