London (SID) - Die englische Spieler-Vereinigung PFA hat auf die steigende Zahl der rassistischen Vorfälle im Fußball reagiert und einen Sechs-Punkte-Plan gegen Diskriminierung im Sport veröffentlicht. PFA-Chef Gordon Taylor forderte unter anderem härtere Bestrafungen, so sollen Schuldige künftig auch an Programmen zur Sensibilisierung teilnehmen.

Zudem sprach sich die PFA für eine englische Form der "Rooney-Regel" aus. Diese Regel der US-Football-Profiliga NFL aus dem Jahr 2003 verpflichtet die Vereine, bei der Trainersuche mindestens einen Coach, der einer ethnischen Minderheit angehört, zum Vorstellungsgespräch zu bitten.