Berlin (dpa) - Der Angriff auf einen Gynäkologen an der Berliner Uniklinik Charité hat nichts mit dem Ausbruch von Darmkeim-Infektionen bei Säuglingen zu tun. Wie die Polizei berichtete, warfen die unbekannten Täter dem Arzt vor, eine Patientin falsch behandelt zu haben.

«Ob sich Täter und Opfer kannten, ist bis jetzt aber noch unklar», sagte ein Sprecher der Polizei. Der Arzt und ein Begleiter waren am Dienstag in einem Büro im Rudolf-Virchow-Klinikum, das zur Charité gehört, mit Stöcken angegriffen worden. Dabei erlitt der Klinikdirektor schwere Verletzungen - einen Rippenbruch, Prellungen und Schürfwunden.