Paris (SID) - Im Doping-Skandal um Lance Armstrong glaubt Zeitfahr-Olympiasieger und Tour-de-France-Champion Bradley Wiggins nicht an ein Geständnis des US-Amerikaners. "Jeder weiß, dass er ein dickköpfiger Mann ist. Er hat zu viel zu verlieren. Aber die Beweise sprechen für sich", sagte der Brite in Paris am Rande der Präsentation der Tour de France 2013. Armstrong sei wie der Weihnachtsmann, sagte Wiggins. Wenn man älter werde, merke man, dass er nicht existiere.

Der Radsport-Weltverband UCI hatte Armstrong am Montag wegen systematischen Dopings lebenslang gesperrt und sämtliche Ergebnisse des 41-Jährigen seit dem 1. Januar 1998, darunter auch die sieben Erfolge bei der Tour de France von 1999 bis 2005, gestrichen.