Guatemala-Stadt (AFP) Vertreter des Maya-Volks in Guatemala haben ein Ende der Mythen um eine angebliche Weltuntergangs-Prophezeiung im Maya-Kalender gefordert und der Regierung den Ausverkauf ihrer Kultur vorgeworfen. Behörden und Tourismusveranstalter würden den Mythos, dass laut Maya-Kalender der Weltuntergang am 21. Dezember bevorstehe, für Profitzwecke missbrauchen, sagte Felipe Gomez von der Maya-Allianz Oxlaljuj Ajpop. "Wir wehren uns gegen Betrug, Lügen und Tatsachenverdrehungen", sagte er. Feiern aus Anlass der vermeintlichen Apokalypse seien respektlos gegenüber der Kultur des Volks.