London (dpa) - Die Schwellenländer haben beim weltweit zweitgrößten Konsumgüterkonzern Unilever auch im dritten Quartal das Wachstum angekurbelt. Bereinigt um Währungseffekte und Zukäufe stieg der Umsatz um 5,9 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Insgesamt erlöste der Hersteller von Dove-Seife, Knorr-Fertiggerichten oder Magnum-Eis 13,4 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Vor allem Pflegeprodukte und Haushaltsreiniger waren bei Verbrauchern beliebt. Bei Lebensmitteln verbuchte der Konzern einen leichten Rückgang. Zum Gewinn machte das britisch-niederländische Unternehmen keine Angaben.

Unilever macht den Großteil seines Umsatzes in Schwellenländern. Auch in Amerika liefen die Geschäfte besser als im Vorjahr. Lediglich in Europa trat das Unternehmen mehr oder weniger auf der Stelle. Hier sieht sich der Konzern einem harten Preiskampf ausgesetzt. Das wirtschaftliche Umfeld in 2012 bleibe schwierig, sagte Vorstandschef Paul Polman. Der Druck durch die hohen Rohstoffpreise werde anhalten.

Mitteilung Unilever

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