Frankfurt/Main (SID) - Weltrekordler Patrick Makau ist am Sonntag (10.00 Uhr) der große Favorit beim 31. Frankfurt-Marathon. Mit dem Kenianer, dessen Landsmann Wilson Kipsang 2011 in der Main-Metropole den Weltrekord in 2:03:42 Stunden nur um vier Sekunden verpasst hatte, verpflichten die Hessen erstmals einen Star der Szene. Dass es einen Teilnehmerrekord gibt, zeichnete sich nach 15.000 Anmeldungen in den Tagen zuvor bereits ab.

Neben Makau sind vier weitere Läufer mit Bestzeiten unter 2:06 Stunden am Start. Drei von ihnen sind Äthiopier: Yemane Tsegay, der im April in Rotterdam 2:04:48 lief, Deressa Chimsa, Weltmeister im Halbmarathon (Bestzeit 2:05:42), sowie Bazu Worku. Wie dieser lief auch der Kenianer Albert Matebor, 2011 Dritter in Frankfurt, schon 2:05:25. Aus dem Kreis der deutschen Läufer peilt Sören Kah (LG Lahn-Aar) eine Zeit von 2:14 Stunden an.

Bei den Frauen sind drei Äthiopierinnen favorisiert: Vorjahressiegerin Mamitu Daska (2:21:59), Bezunesh Bekele (2:20:30) und Meselech Melkamu, die als WM-Zweite über 10.000 m ihr Marathon-Debüt gibt. Aus dem Kreis der deutschen Hoffnungen debütiert Lisa Hahner, nachdem Zwillingsschwester Anna im Mai in Düsseldorf in 2:30:14 einen beachtlichen Einstand gefeiert hatte.

In einer Marathon-Staffel wollen etliche Frankfurter Sportstars anderer Disziplinen antreten, so Zehnkampf-Europameister Pascal Behrenbruch, die deutsche Hochsprung-Rekordlerin Ariane Friedrich, Gesa Felicitas Krause, Olympia-Achte über 3000 m Hindernis, Kathrin Klaas, Olympiafünfte im Hammerwurf. Am Start ist auch der mehrmalige Paralympics-Sieger Wojtek Czyz.