Berlin/München (dpa) - Der Politikberater Michael Spreng hat das Verhalten des zurückgetretenen CSU-Sprechers Hans Michael Strepp als dumm und amateurhaft eingestuft.

«Als Sprecher bei Medien etwas zu verhindern zu versuchen, ist absolut nicht zulässig», sagte der Ex-Wahlkampfmanager von Edmund Stoiber der dpa. In der Regel sei so etwas kontraproduktiv. Wichtig sei die Frage, ob Strepp aus eigenem Antrieb gehandelt oder den Auftrag dazu erhalten habe. «Hätte ihn die Partei beauftragt, wäre das ein wirklicher Skandal.» Strepp hatte nach dem Vorwurf versuchter Einflussnahme auf die politische Berichterstattung des ZDF seinen Posten aufgegeben.