Köln (SID) - Für den erfolgreichen Sportschützen Ralf Schumann vom SSZ Suhl heißt es am Freitag Abschied nehmen vom Leistungssport. Der dreimalige Olympiasieger mit der Schnellfeuerpistole bestreitet beim Weltcup-Finale in Bangkok (Thailand) seinen letzten internationalen Wettkampf. Nach fast drei Jahrzehnten endet damit die Karriere des Sportlers, der vom Internationalen Schießsportverband ISSF zum "Jahrhundertschützen" ernannt worden war.

Der mit sieben Teilnahmen zum deutschen Rekord-Olympioniken aufgestiegene Schumann, der neben dreimal Gold (1992, 1996 und 2004) noch zweimal Silber bei Olympischen Spielen gewann, hat das Weltcupfinale 13-mal gewonnen und er kam bei insgesamt 19 Starts nur einmal ohne Medaille zurück. Schumann wurde viermal Weltmeister und gewann 13 EM-Titel.

Ab dem 1. November wird Ralf Schumann beim Thüringer Schützenbund als Landestrainer Schnellfeuerpistole angestellt sein, darüber hinaus wird er auch sein umfangreiches Wissen und seine Erfahrung dem Deutschen Schützenbund zur Verfügung stellen. "Ralf soll mit seinem riesigen Erfahrungsschatz im Bereich Waffentechnik und Tuning unsere Kaderschützen unterstützen und die in Suhl trainierenden Bundeskader betreuen. Darüber hinaus wird er beim DSB in die Aus- und Weiterbildung unserer Trainer eingebunden", so Sportdirektor Heiner Gabelmann.